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Meine Lösung für ein Bessler-Rad               this site in english

Mit vier Fluggewichten bleibt die Schwingung des inneren Unwuchtsystems in einem Bereich, den ein Pendel noch bewerkstelligen kann. Für mich ergibt sich damit diese Lösung:

Animation P1213

Die Konstruktion enthält im Zentrum das gleiche 12:13-Getriebe wie schon auf der Seite „Die 13 bringts” dargestellt. Es ist hier nur abgedeckt, um zwei wichtige Aspekte Versatz und Schwingung des Unwucht-Rades bzw. Unwucht-Kreuzes hervorzuheben.
Die Animation zeigt das Prinzip des Energieaustausches, nicht aber die Auslöse-Mechanik, die das Hochschleudern der Fluggewichte einleitet. Da die Zahnräder der Algodoo-Simulation bei den notwendigen Gewichten und Drehzahlen versagen, habe ich mühsam Schritt für Schritt eine GIF-Animation erstellt, um die Abläufe verständlich zu machen. Das Prinzip ist wie auf der vorherigen Seite: Das innere Rad rollt einen „Zahn” nach unten und schwingt dann wieder auf die Ausgangshöhe zurück, nur der Ablauf ist etwas anders.
Auf der rechten Seite sind die Fluggewichte Teil des Rades und bewirken eine Beschleunigung (Energiegewinn). Auf der linken Seite sind sie wieder Teil des inneren Kreuzes und benötigen Energie um nach oben zu kommen. Neben dem eigentlichen Rad wirkt auch der Pendel (rot, nach Besslers MT13 „in halber Mond-Form”) als Energiespeicher. Beim Hochschnellen der Gewichte wird er „geladen”, das Unwuchtkreuz hinuntergedrückt. Danach hebt er das Unwuchtkreuz wieder an, wenn die Gewichte zum Außenrad gewandert sind.

Ich will jetzt nicht wieder alle Bessler-Verse aufzählen, die auf diese Lösung passen, aber einen kann ich noch anfügen, Bessler Poëtische Apologie Seite 71:

  „Denn wenn ich mache hier bereits
    In ein Werck gleichsam nur ein Creuz/
    So wird man es ganz langsam sehen
    Kaum von sich selber herum drehen;
    Hingegen / wenn ich zugericht't
    Viel Creuze/ Züge und Gewicht' /
    So kan das Werck viel schneller lauffen/
    Wirfft Wagners Rechnung übern Hauffen”

Zwei weitere Unwucht-Kreuze um jeweils 30 Grad versetzt passen da optimal rein. Und es wird immer klarer, dass MT13 und MT55 eindeutig in diese Richtung weisen.
Wie gesagt ist das der Aufbau der ersten Räder. Wohl auch wegen des auf Verschleiß anfälligen Getriebes hatten die bidirektionalen Räder ein anderes Prinzip mit Motus und evtl. acht Fluggewichten.

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