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  © 2018 by Alois Zimmermann                                                   | Kontakt | Impressum | Updates | Ausblick |   

Soll ich mich schämen?

Viele, die bis hierher eher belustigt mitgelesen haben, werden wohl sagen: „Der Mann macht sich ja jede Menge Arbeit, aber so etwas kann ja garnicht funktionieren! Im 21. Jahrhundert sollte man den Energieerhaltungssatz schon kennen und dann weiß man, dass man sich mit sowas nicht beschäftigen braucht, es ist einfach umsonst.”

Sollte ich mich also schämen auch nur einen Augenblick an so ein Thema zu verschwenden?

Ja, ich schäme mich! Aber ich schäme mich fremd.
Ich schäme mich für alle, die sich ja für so schlau halten, dass sie den Energieerhaltungssatz nachplappern können.

Wieviele tolle Aussagen findet man, wenn man das „Bessler-Rad” googelt? Von oben herab erklären da die „Möchtegern-Physiker”: „Das Bessler-Rad ist ein Perpetuum mobile und so etwas kann es nicht geben ...”
Und immer wieder kommt der Hinweis auf den Energieerhaltungssatz.

In Kürze werden wir sehen, dass sich genau diese Menschen schämen sollten. Sie tragen dazu bei, dass die Welt heute so ist wie sie ist, so ausgebeutet, so verschmutzt, so Geld-geil, so krank vom Kopf her - jenseits von jeder natürlichen Resonanz.
Wie sähe die Welt wohl aus, wenn man Bessler geglaubt und seine geniale Erfindung anerkannt und wieder entwickelt hätte? Was wäre der Welt alles erspart geblieben?

Sofort höre ich den Protest: „ ... hätte, hätte, Fahrradkette ... ” ein Perpetuum mobile kann es nicht geben. Daran zu tüfteln bringt uns keinen Schritt weiter.

Deshalb will ich hier die Quelle der Überschuss-Energie des Bessler-Prinzips offenlegen:

Das Bessler-Rad ist kein Perpetuum mobile, es bezieht seine Energie aus der Schwerkraft.
... und Schwerkraft ist überall und ausreichend verfügbar.

Halt, halt höre ich da schon wieder: „Es ist doch ausreichend bewiesen, dass das nicht geht. Man kann eine Masse auf jeder beliebigen Bahn im Schwerkraftfeld bewegen und immer ist die Energie Null, wenn man wieder zum Ausgangspunkt zurückkehrt. Die Schwerkraft ist ein konservatives Feld und da ist das eben so.” - tatsächlich?

Ein kleiner Ausflug in die Raumfahrt:
Vor einigen Jahrzehnten wurde das sog. „swing by”-Manöver entwickelt. Damit können Raumsonden im All beschleunigt werden und Geschwindigkeiten erreichen, die mit Raketen nicht machbar wären. Woher kommt da die Energie? Von der Schwerkraft eines großen Himmelskörpers, zu dem man die Sonde hinlenkt. Die Schwerkraft dieser großen Masse zieht die Sonde an, sie fällt auf den Planeten zu und sie wird immer schneller. Wenn dann die nötige Geschwindigkeit erreicht ist, zündet man Raketen und bringt die Sonde durch ein geschicktes Manöver aus dem Anziehungsfeld heraus - mit viel weniger Treibstoff als die direkte Beschleunigung gebraucht hätte.

Aha - Energiegewinn aus dem Schwerefeld.
Wenn das geht - und es geht tatsächlich - dann sollte das Bessler-Rad wohl auch funktionieren.

Die letzten beiden Bessler-Räder hatten im Inneren wohl acht Arme und liefen mit einer Drehzahl von ca. 26 Umdrehungen pro Minute, das ergibt also zwei bis drei „swing by”-Manöver pro Sekunde. Energiegewinn aus der Schwerkraft, Takt für Takt.

Aber wie geht das im Einzelnen?
Die Beschleunigung ist klar. Die Arbeitsmasse am ausgestreckten Arm wird von der Schwerkraft nach unten beschleunigt. Das ist der Arbeitstakt, der das Rad antreibt.
Dann muss die Arbeitsmasse aber wieder nach oben. Man braucht ein Manöver, das die Schwerkraft in gewisser Weise austrickst.

Bessler hat dazu eine Mechanik gefunden, die einige physikalische Effekte ineinander laufen läßt. Zum einen verringert die Rückfederung des Arms die Winkelgeschwindigkeit und damit die Fliehkraft, was das Einschwingen der Masse (Heranziehen ans Zentrum und gleichzeitiges Heben) erleichtert und dazu kommt der Pirouetten-Effekt, der sein Beschleunigungsmoment dazugibt.
Takt für Takt wird so Bewegungsenergie aus dem Schwerefeld generiert, so lange das Ganze im Resonanzfenster der ausgeklügelten Mechanik bleibt - und auch diese Steuerung hat Bessler genial gelöst.

So und nun wäre es an den „lieben” Physikern, die geniale Mechanik wieder zu entwickeln, die richtige Abstimmung der Maße und Gewichte zu berechnen und die notwendigen Resonanz-Bedingungen zu formulieren.

Und wer dies könnte und jetzt nicht anpackt, der sollte sich wirklich schämen!

Ich jedenfalls habe allergrößte Hochachtung vor dem genialen Tüftler Johann Ernst Elias Bessler.

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