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Der Motus

orig. Motus Auf der letzten Seite seines Buches „Poetische Apologie” hat Bessler ein Bild veröffentlicht, das wohl sehr wichtig ist. Viele Besslerfreunde sehen darin ein verstecktes Pentagramm und suchen nach irgendeiner weiteren Codierung von Bessler. Herr Timomathiks war wohl der erste, der darin ein wesentliches Element des Besslerrades erkannte und in „mysteries” schrieb:

„Das ist der Mechanismus pur - und wer die drei Sätzchen darüber
  richtig lesen kann, der erfährt eine göttlich Wissenskur”.


Meine letzte Deutung war, dass es ein Reibrad aus Gummi sein könnte mit dem das Drehmoment der Ratschenwelle zum richtigen Zeitpunkt maximal auf die äussere Hülse übertragen werden konnte. Auch die damit verbundene Untersetzung von 4/3 passte gut in mein Konzept.

Ein weiterer Versuch mit Algodoo (siehe Bild unten) brachte aber ein ganz anderes Aha-Erlebnis.
Der Motus ist eigentlich ein Getriebe, das laufend seine Übersetzung ändert und so in idealer
Weise das Drehmoment des Pendels zum richtigen Zeitpunkt auf das Rad übertragen kann.

Algodoo Motus Kurve Winkelgeschwindigkeit
Zur Erklärung:
Die Winkelgeschwindigkeit ω1 der teiltransparenten türkisen Scheibe mit den Mitnehmerzapfen ist konstant. ω2 springt, wenn der Zapfen rechts auf den Motus aufsetzt, d.h. der Motus = das Rad wird beschleunigt.
Die Scheibe sitzt auf der Ratschenwelle, die wiederum periodisch von den Pendeln auf Drehzahl gehalten wird.

Jetzt muss man nur noch dafür sorgen, dass die beiden Aktionen - Pendel hat maximale kinetische Energie und Zapfen setzt auf Motus auf - zeitlich zusammenkommen. Das kann man einstellen mit dem Versatz der Wellen und dem Winkel dazwischen. Der Versatz wird fest eingestellt indem die Ratschenwelle per Kurbel an der Radwelle hängt (das ist jetzt der Hebel in der früheren Darstellung des Scheibenpendels). Der Winkel wird variabel gehalten, denn hier soll ja auch noch der Fliehkraftanteil der Pendel mit einfließen. Dazu später mehr.

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