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Besslers Leben und sein Geheimnis

Bessler hat in einer Zeit gelebt als sich die Physik gerade etablierte. Galileo Galilei und Johannes Kepler lebten etwa hundert Jahre vor ihm. Isaac Newton war ein Zeitgenosse, er hat sich ausführlich über Bessler berichten lassen, ihn aber wohl nicht persönlich getroffen. Es war eine unruhige Zeit voller Veränderung. Viele versuchten damals noch ein sog. Perpetuum Mobile zu erfinden, obwohl die Gelehrten schon von der Unmöglichkeit solcher Geräte ausgingen.

Bessler hatte einfache Eltern, fiel aber schon als Kind für sein Interesse an allerlei Mechanik auf und wurde deshalb sehr früh schulisch gefördert. Er war aber auch ein Einzelgänger und bestimmt etwas sonderbar. Er interessierte sich wirklich für alles und kam so auch in Kontakt mit verschiedenen Geheimlehren und Geheimschriften. So nannte er sich gerne „Orffyre” was durch Buchstabenvertauschen nach einem einfachen Code direkt aus seinem Namen Bessler hervorgeht jedoch gebildeter klingt als Bessler und schöner latinisierbar war zu Orffyreus.

In seinen Wanderjahren kam Bessler in ein Kloster. Dort fiel ihm ein selbstlaufender Bratenwender auf, den er sogar genauer inspizieren durfte. Dieses Prinzip wollte er weiterentwickeln und in einer handhabbaren Maschine für viele Anwendungen nutzbar machen. Er hat über zehn Jahre seines Lebens fast ausschließlich damit verbracht dieses Geheimnis dauernder Bewegung zu ergründen und in einem Rad unterzubringen - und er hat es schließlich auch geschafft.

Sein erstes Rad hat er 1712 in Gera öffentlich vorgestellt und sein viertes Rad ist über die Jahreswende 1717-1718 aufgrund einer Wette 54 Tage lang in einem versiegelten Raum ununterbrochen gelaufen. Bessler hat die Wette gewonnen, dann aber das Rad doch zerstört, weil die Verleumdungen, ein Betrüger zu sein, wieder nicht verstummten. Auch hat er wohl den Wettgewinn niemals erhalten. Zwei Mal hätte er sein Geheimnis beinahe verkaufen können, aber das scheiterte immer an widrigen Umständen.

Aber Besslers Geheimnis soll jetzt endlich gelüftet werden:

Bessler hat zwei mechanisch schwingende Systeme, die einzeln nur laufen, wenn sie periodisch eine Anregung bekommen, so kombiniert, dass sie sich gegenseitig anregen und dabei das Pendel geschickt als Schwerkraftwandler eingesetzt.

Man kann sich das am einfachsten so vorstellen: Ein System hat er so konstruiert, dass es einen Bremsimpuls braucht um ein Ungleichgewicht zu erzeugen das so das Rad weiterdreht. Die Energie, die er aus diesem Bremsimpuls gewinnt hat er zur Anregung des zweiten Systems, eines Pendelsystems genutzt. Beide Systeme kombiniert laufen dann autonom. Und Bessler hat das ganze so gut hinbekommen, dass es alle Reibung überwinden und sogar noch zusätzlich mechanische Energie abgeben konnte.

Das ist das ganze Geheimnis. Jetzt muss nur noch die mechanische Lösung wiedergefunden werden. Lösungsansätze dazu sollen im Folgenden aufgezeigt und im Prinzip dargestellt werden.

Zur Hinterlassenschaft von Bessler gehören insbesondere drei Bücher, die er in Versform und eines sogar zweisprachig (Deutsch und Latein) geschrieben hat, sowie eine Handschrift mit Skizzen, die Maschinentractate. Außerdem sind mehrere amtliche Zeugnisse erhalten, die den Lauf seiner Maschinen beschreiben und bestätigen.

Mehr Details zu Besslers Leben und Links zu seinen Originalschriften findet man auf: www.Besslerrad.de.

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