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  © 2024 by Alois Zimmermann                                                   | Kontakt | Impressum | Updates | Ausblick |   

Das Unwuchtsystem der bidirektionalen Räder

Die Animation zeigt die Mechanik eines Hubsystems für ein Fluggewicht (Hebel mit Ratsche, Satellitenrad und Fluggewicht an einer Feder). Nach kurzer, starker Beschleunigung gewinnt das Fluggewicht an Schwung und erreicht dann aus eigener Kraft seine höhere Endposition zum Treiben des Rades. Das System arbeitet links- und rechtsherum ohne Unterschied. In den bidirektionalen Rädern waren 3 solche Hubsysteme im Einsatz.
Nach 45° Raddrehung wurde das jeweils nächste aktiv.

Und Bessler würde noch hinzufügen:
„Nicht gezeiget ist woher eigentlich das primum movens kommen sollte.”

Bahnanimation ein Fluggewicht im großen Rad

Den Antrieb in der Animation übernimmt ein Motor in der Achse des Satellitenrades. Winkelabhängig wird der Motor kurz eingeschaltet, dann folgt der Freilauf und kurz vor dem Einrasten wird noch abgebremst.
Die Wissenschaftler, die sich mit dem „swing by” von Satelliten auskennen, sollten spätestens jetzt mal anfangen zu rechnen.

3 Fluggewichte im großen Rad

    Das Bild links zeigt die 3 Systeme in einem Rad,
    das sich im Uhrzeigersinn dreht (cw).
    
    Das obere System beendet gerade das Ausschwingen
    und das Gewicht schlägt mit Schwung auf die Raste
    (8 Aufprall-Geräusche pro Umdrehung).
    Das Fluggewicht des mittleren Systems liegt ruhig
    auf der Raste. Beide Gewichte treiben das Rad.

    Beim unteren System hat der Motor eingeschaltet,
    das Fluggewicht schwingt zum Zentrum hin und
    bekommt Schwung vom Motor und vom Pirouetten-
    effekt.
    Das Hochschwingen geht sehr schnell.
    Die Energie dafür kommt aus der Trägheit des
    Rades, dem Gewicht der 3 Unwuchtsysteme
    und dem Kick von einem Stampfer.
    
    In PA 88 schreibt Bessler:
    „Auf einer Seit’ ists schwer und voll/
    Auf jener leer und leicht ( wies soll/).”

Dass die großen Räder drei Unwuchtsysteme haben sollten war anfangs auch für mich nicht einfach zu denken.
Aber es hat sich immer mehr angedeutet und bei diesem Entwurf passt einfach alles zusammen.

3 Fluggewichte im großen Rad

    Die großen Räder waren bidirektional und standen
    still solange sie nicht in Bewegung gesetzt wurden.
    Auch das muss mit diesem System möglich sein.

    Der Antrieb der Unwuchtsysteme muss dabei soweit
    ausgeschaltet sein, dass die Satelliten sich unten
    im Rad sammeln können und zur Ruhe kommen.

    Wird das Rad dann cw in Bewegung gesetzt, so wird
    der linke Satellit auf die rechte Seite gedreht und
    erzeugt die gewollte Unwucht im Rad.

    Wird das Rad ccw in Bewegung gesetzt, so wird der
    rechte Satellit auf die linke Seite gedreht und erzeugt
    die Unwucht in der entgegengesetzten Richtung.

    Wie gleichzeitig noch mehr Drehimpuls in die richtige
    Richtung erzeugt wird erklärt sich später aus dem
    inneren Antriebssystem.

3 Fluggewichte im großen Rad

    Dieses Bild zeigt die 3 Systeme im Rad, wenn
    es sich im Gegen-Uhrzeigersinn dreht (ccw).

    Hier läuft alles spiegelbildlich zum Rad in cw ab.
    

Achtung: Weitere Simulationen geben Anlass zu der Vermutung, dass die 8 Rasten nicht nur nicht vorhanden waren, sondern sogar schädlich gewesen wären. Sie wurden hier nur noch zur besseren Visualisierung dargestellt. Damit wird aber auch klar, weshalb hier keine Filzauflagen notwendig waren.

Bei fehlenden Rasten muss der Satellit irgendwie anders an passender Stelle blockiert werden und das Fluggewicht wird dann noch kurz nach unten nachschwingen. Von aussen zu hören wäre dann nicht das Aufschlagen auf eine Raste, sondern das Einrasten des Satelliten in den Hebel.

nächste Seite: Das Antriebssystem der bidirektionalen Räder

   

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